Über die Kolping-Idee

Ursprung und Geschichte des Kolpingwerks in Salzburg

Das neue Eco-Suite Hotel in Salzburg-Itzling ergänzt das bestehende Kolpinghaus. Neben der Verantwortung für die Umwelt stand seit Beginn der Kolping-Geschichte der soziale Gedanke im Mittelpunkt. Das weltweit vernetzte Kolpingwerk setzt sich zur Aufgabe, Menschen zu Bildungs- und Aktionsgemeinschaften zusammenzuschließen, in denen sie sich familiär aufgehoben fühlen und Mut fassen, Verantwortung für sich selbst und ihre Umwelt zu übernehmen.

Adolph Kolping, der Gesellenvater

Als Kind eines Schäfers in Kerpen nahe Köln wuchs Adolph Kolping (1813-1865) in einfachen Verhältnissen auf. Er erlernte das Schuhmacherhandwerk und merkte während seiner Gesellenzeit, dass die meisten Handwerksgesellen unter oft menschenunwürdigen Bedingungen lebten. Kolping entschied sich, das Gymnasium zu besuchen, um Priester zu werden. Im Alter von 31 Jahren wurde er in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht. Als junger Kaplan wurde er nach Wuppertal berufen, wo er den Gesellenverein von Johann Gregor Breuer kennenlernte. Nachdem er zweiter Präses des Vereins geworden war, setzte es sich Kolping zum Ziel, die Idee von der Stadt Köln aus in die Welt hinauszutragen. 1849 wurde der Kölner Gesellenverein gegründet und bald entstanden auch in anderen Städten Zusammenschlüsse nach diesem Vorbild. Bis zu Kolpings Tod hatten sich in Deutschland und über seine Grenzen hinaus mehr als 400 Gesellenvereine gebildet. In diesen Gemeinschaften fanden junge Handwerksgesellen fern der Heimat soziale Unterstützung, Geselligkeit und religiösen Halt.

Neben seinen pädagogischen Verdiensten wirkte Adolph Kolping als eifriger Publizist. Er erkannte, dass katholische Interessen und Positionen in den Zeitungen und Zeitschriften unterrepräsentiert waren und war der erste, der die Presse als Instrument der Seelsorge nutzte. Zu seinen bedeutendsten Publikationen zählten der katholische Volkskalender ab 1849 in einer jährlichen Auflage von ca. 14.000 Exemplaren und die "Rheinischen Volksblätter", die wöchentlich etwa 30.000 Leser erreichten.

Das Salzburger Kolpinghaus

Frühstücksraum
Frühstücksraum

Das erste Gesellenhaus in Salzburg entstand im Salzburger Bruderhof. 1892 wurde mit dem Neubau des Hauses in der Franz-Josef-Straße begonnen, in dem über die Jahre wahrscheinlich tausende junge Handwerker eine neue Heimat fanden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das einstige Gesellenheim zum Kolpinghaus. Im Jahr 1997 konnte schließlich der Grundstein für das neue Kolpinghaus in Salzburg-Itzling gelegt werden, das 1998 eröffnet werden konnte. 2016 begründet das 3-Sterne Eco-Suite Hotel einen weiteren Entwicklungsschritt in den Tätigkeiten der Kolpingsfamilie Salzburg – Zentral.

Kolping international – Das Kolpingwerk

Aus kleinen Anfängen heraus hat sich Kolping zu einem weltweit vernetzten Verband entwickelt. Ab den späten 1960er Jahren wurden bei einer Versammlung in Salzburg die Weichen neu gestellt und Kolping öffnete sich der Welt. Heute existieren Kolpingsfamilien in 61 Ländern auf allen Kontinenten mit etwa 450.000 Mitgliedern.

Für Familien genauso wie für Singles, für Geschäftsreisende und Salzburg-Touristen und allen, die der Kolping-Idee nahe stehen, bietet sich das Eco-Suite Hotel als attraktive und umweltfreundliche Übernachtungsmöglichkeit in Salzburg mit 3-Sterne-Qualität an. Großzügige Suiten-Zimmer mit 26 m2 erwarten Sie im neuen Hotel, das sich jederzeit über Ihre unverbindliche Anfrage freut.